KAPITEL I · DIE GESCHICHTE

SCHICHTEN
EINES LEBENS.

Funk, Hip-Hop und House lösen einander nicht ab. Sie legen sich übereinander wie Platten im Regal.

01 · DER RESONANZRAUM

FÜNF JAHRZEHNTE
MUSIK.

Fünf Jahrzehnte Musik bilden den Resonanzraum dieses Projekts. Funk aus den Siebzigern und Achtzigern. Hip-Hop aus den Neunzigern und Zweitausendern. House und Deep House aus der jüngeren Gegenwart.

Doch diese Musikstile stehen nicht nebeneinander wie Genres in einem Katalog. Sie sind Schichten eines Lebens.

Über Jahrzehnte wurden Platten gehört, Musik gesammelt, Nächte erlebt, Menschen kennengelernt, Geschichten bewahrt und Gedanken aufgeschrieben. Manche Erinnerungen blieben jahrelang liegen. Andere kehrten immer wieder zurück.

02 · DAS NOTIZBUCH

DAS SONGBUCH
EINES LEBENS.

Aus Beobachtungen wurden Texte. Aus Texten wurden Songs. Und irgendwann entstand daraus etwas, das sich wie ein persönliches Songbuch des Lebens lesen lässt: ein Archiv aus Geschichten, Erlebnissen, Gefühlen und Erkenntnissen.

Die Songs entstehen nicht, weil fortlaufend neuer Content gebraucht wird. Sie entstehen, weil Geschichten nach einer Form suchen. Aus einer Erinnerung kann ein Text werden. Aus einem Text ein Song. Aus einem Song eine Figur. Aus einer Figur eine ganze musikalische Welt.

Nicht alles ist genau so passiert, wie es erzählt wird. Aber so wird die Welt gesehen.

DAS SONGBUCH ÖFFNEN ↗

03 · DREI ARTEN, SICH ZU ERINNERN

KÖRPER. GEDANKE.
MOMENT.

The Soulcatcher führt zurück in die Zeit, in der Groove körperlich war. Er trägt Funk und Soul der Siebziger und Achtziger in sich, nicht als Retro-Kostüm, sondern als Haltung. Das Gesicht verschwindet, die Silhouette bleibt, der Bass übernimmt. Manche Erinnerungen werden nicht erzählt. Sie werden getanzt.

B.Awesome führt die Geschichte weiter. Hip-Hop hat den Rhythmus nie vom Leben getrennt, und in den Neunzigern und Zweitausendern wurde der Beat zum Ort für Beobachtung, Haltung und Sprache. B.Awesome ist der Stoiker. Er spricht ruhig, über Selbstachtung, Rückschläge, Entscheidungen und die Kunst, nicht jedem Lärm Bedeutung zu geben. Seine Sätze wollen nicht belehren. Sie wollen bleiben.

Theo Nostos gehört stärker zur Gegenwart. Er ist DJ. Seine Arbeit beginnt dort, wo einzelne Songs zu einem Raum werden: Licht auf Wasser, eine Nacht, ein Rooftop, ein Boot. Ein Moment, von dem man schon ahnt, dass man sich später an ihn erinnern wird. Doch auch hier ist die Vergangenheit noch da. Der Funk steckt im Groove, der Hip-Hop im Gefühl für Rhythmus.

Andere Figuren tragen weitere Seiten derselben Geschichte. Sie sind keine unabhängigen Biografien, sondern verschiedene Arten, Erinnerung in Musik zu verwandeln.

04 · SCHICHTEN, KEINE ZEITLEISTE

SO, WIE ERINNERUNG
WIRKLICH FUNKTIONIERT.

So entsteht eine Reise durch fünf Dekaden. Nicht chronologisch, sondern so, wie Erinnerung tatsächlich funktioniert: Alles liegt übereinander. Eine neue Basslinie kann eine vierzig Jahre alte Platte berühren. Ein Synthesizer eine Nacht zurückbringen. Ein Satz einen Menschen. Ein Groove ein Gefühl.

  1. 1970sDIE TÜR

    Disco, Saturday Night Fever, die ersten Singles.

  2. 1980sDIE EINS

    Funk auf der Eins. Die ersten B-Boys auf Linoleum und Pappe.

  3. 1990sDIE STIMMEN

    Die großen R&B-Stimmen. Hip-Hop wird Sprache.

  4. 2000sDIE DATEIEN

    Musik wandert auf Festplatten. Das Studio auf einen Bildschirm.

  5. HEUTEDER RAUM

    House und Deep House. Licht auf Wasser, ein Raum, der sich für ein paar Minuten verändert.

FÜNF JAHRZEHNTE IN SCHICHTEN

05 · DER AUTOR HINTER DEM VORHANG

ER LÄSST
SEINE FIGUREN SPRECHEN.

Hinter diesen Figuren steht ein Produzent, der selbst lieber im Hintergrund bleibt. Er hat viel zu erzählen. Aber nicht alles muss mit seinem Gesicht erzählt werden. Dafür gibt es die Alter Egos.

Er schreibt. Komponiert. Produziert. Ordnet. Verwirft. Entscheidet. Und lässt seine Figuren sprechen.

Auch ihre Bildwelt folgt diesem Prinzip. Digitale Werkzeuge arbeiten wie Maskenbild, Kostüm, Licht und Bühnenbild. Sie sind Teil der Regie, nicht die Geschichte selbst. Denn die Geschichte begann lange vor ihnen: mit Schallplatten, mit Nächten, mit Menschen, mit einem Leben, das sich über Jahrzehnte mit Klang gefüllt hat.

FAQ

KURZ ERKLÄRT.

Was ist Pocket Funk Collective?

Pocket Funk Collective (PFC) ist ein unabhängiges Musikkollektiv aus Lübeck für modernen Funk, Soul, Disco, House und Hip-Hop. Unter dem Dach des Labels erscheinen 8 Künstlerprojekte mit eigenem Sound und eigener Bildwelt.

Welche Künstler gehören zu Pocket Funk Collective?

Zum Kollektiv gehören The Soulcatcher, B.Awesome, Theo Nostos, Velvet Soul Society, Noah Keys, Elias Nocturne, Vincenzo Insieme und SIENTO. Die bekanntesten Projekte sind The Soulcatcher, B.Awesome und Theo Nostos.

Welche Musik macht Pocket Funk Collective?

The Soulcatcher steht für Funk, Disco und Soul nach Mitternacht, Theo Nostos für mediterranen Deep House, B.Awesome für Deutschrap mit Haltung. Dazu kommen Soul und Lounge (Velvet Soul Society), Piano (Noah Keys), filmische Musik (Elias Nocturne), Italo-Pop (Vincenzo Insieme) und Latin-Rhythmen (SIENTO).

Wer steckt hinter Pocket Funk Collective?

Heyko Hollwedel aus Lübeck: unabhängiger Musikproduzent, Creative Director und Geschichtenerzähler. Geboren in den Sechzigern, geprägt von Disco und Funk der Siebziger, der B-Boy-Szene der Achtziger und der House-Kultur. Er entwickelt jede Künstlerwelt und trifft die kreativen Entscheidungen. Mehr unter „Hinter der Musik“.

Sind die Künstler echte Personen? Welche Rolle spielt KI?

Die Künstler sind virtuelle Figuren, ihre Bilder und Videos entstehen mit KI-gestützten Werkzeugen. Theo Nostos und B.Awesome beruhen auf Fotos von Produzent Heyko Hollwedel, mit KI-gestützten Werkzeugen in andere Rollen, Stile, Orte und Lichtwelten verwandelt; die übrigen Figuren sind frei gestaltet und zeigen keine reale Person. Der kreative Prozess verbindet musikalisches Storytelling, künstlerische Leitung und moderne Produktionstechnik, einschließlich KI-gestützter Werkzeuge. Vision, künstlerische Entscheidungen und finale Entscheidungen liegen bei Heyko Hollwedel. Welche Werkzeuge und Beiträge in welchem Track stecken, wird je Veröffentlichung dokumentiert. Mehr dazu unter „Kreativer Prozess“.

Wo kann man die Musik hören?

Alle Künstler sind auf Spotify zu finden, mehrere auch auf SoundCloud, YouTube und Beatport. Die Links stehen auf jeder Künstlerseite und gesammelt unter pocketfunkcollective.com/links.

Kann man Songs lizenzieren oder für Playlists einreichen?

Ja. Anfragen zu Lizenzen, Playlists, Presse, DJs und Kooperationen gehen über das Kontaktformular auf pocketfunkcollective.com/de/contact/ oder an kontakt@pocketfunkcollective.com.

AM ENDE

EINE BIOGRAFIEIN FREQUENZEN.

Heute werden diese Erinnerungen zu Songs, und die Songs zu Kapiteln. So betrachtet ist dieses Projekt mehr als eine Sammlung virtueller Künstler. Es ist das Songbuch eines Lebens.

DIE STIMMEN KENNENLERNEN ↗HÖREN